Der Grundstock des heutigen Betriebes wurde 1858 von dem aus Bescheid stammenden Jakob König gelegt. Dieser kaufte damals in Trier, Bachstraße, ein kleines bescheidenes Haus mit Hof in der Bachstraße. Einen festen Zimmererplatz hatte man zu dieser Zeit noch nicht. So wurden die für die Dachstühle benötigten Hölzer auf den Höfen und den Bauplätzen an Ort und Stelle von Tagelöhnern mit dem Beil behauen und verbaut.

Nachfolger wurde sein ältester Sohn Jakob König. Er arbeitete damals bei seinem Vater. Im Jahre 1875 verkauften sie das Anwesen und zogen in die Löwenbrückner Straße. Im Jahre 1883 errichteten Vater und Sohn in der Friedrich-Wilhelm-Straße ein neues Wohn- und Firmengebäude. Als diese betrieblichen Räumlichkeiten, sowie die der Familie, die bereits auf 15 Kinder angewachsen war, zu klein wurden, kauften sie erneut um 1888 ein neues Firmen- und Wohngebäude in der Kapellenstraße.

In der dritten Generation übernahm im Jahre 1908 der Zimmermeister Jakob-Wilhelm König die Firma und verlegte sie nach Trier-Pallien. Als stolzes Bauwerk stellte er 1907 den Dachstuhl der Kirche St. Paulus in Trier auf. Er war Mitglied des Stadtrates und erreichte damals den weiteren Ausbau des Straßenbahnnetzes nach Trier-Pallien.

Hans König, der Großvater der jetzigen Firmeninhaberin, verlegte die Firma im Jahre 1933 erneut und zwar in die Zeughausstraße, nachdem er 3 Jahre zuvor die Meisterprüfung abgelegt hatte. Im zweiten Weltkrieg wurde die Werkstatt von den Besatzungsmächten völlig geplündert, so dass er nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft (1948) den Wiederaufbau seines Betriebes begann. Damit war der Grundstock für das heutige Unternehmen gelegt.

Schon damals hieß die Devise im Betrieb "Der Kunde ist König". Der Vater der heutigen Firmeninhaberin erlernte im väterlichen Betrieb das Zimmerhandwerk, nachdem er vorher auf Anraten seines Vaters eine Lehre als Großhandelskaufmann erfolgreich absolviert hatte. Im Jahre 1969 legte er die Meisterprüfung im Zimmerhandwerk ab. Nach dem Tode seines Vaters übernahm er die Firma. Im Jahre 1981 erbaute er die Werkshalle mit angrenzendem Wohnhaus in Trierweiler-Sirzenich. Es wurden modernste Maschinen, Fahrzeuge, Geräte und Werkzeuge angeschafft, womit das Fertigungsprogramm, wie zum Beispiel Dachstühle verschiedener Arten, Türme und Aufbauten, schneller durchgeführt werden konnte. Als größere Baumaßnahmen wurden von ihm unter anderem die Dachstühle der Kirche St. Paulin, der Stadtsparkasse Trier, der Sparkasse Trier, der Dresdner Bank Trier, der Maximinkirche Trier, der Jesuitenkirche Trier, der Deutschen Bank Luxemburg, sowie der Innenausbau von 56 Filialen einer Ladenkette in ganz Deutschland ausgeführt.

Am 1.1.2004 übergab er seine Firma an seine Tochter Marion. . Diese hatte nach einer erfolgreich absolvierten Lehre als Bauzeichnerin im väterlichen Betrieb das Zimmerhandwerk erlernt. Im Jahre 1993 legte sie die Meisterprüfung im Zimmerhandwerk ab.

Vor ca. 7 Jahren entschlossen sich Vater und Tochter dazu, neben ihrer Zimmerei den Aufbau von Blockhäusern in ihr Programm aufzunehmen. Sie entschieden sich für eine Zusammenarbeit mit der weltweit bekannten finnischen Firma HONKA.

Die Firma Bott Bau aus Guldental wurde ihr Vertragspartner für HONKA-Blockhäuser.

Mittlerweile blickt die Zimmerei König auf weit über 130, zur Zufriedenheit ihrer Kunden, montierte Blockhäuser zurück.

Im Januar 2010 folgte die Firmengründung einer Niederlassung in Luxembourg,  "Zimmerei Hans König S.à.r.l."